
Rainer Schöbe wurde 1985 in Dessau geboren. Er erhielt ab seinem 16. Lebensjahr Klavierunterricht an der Dessauer Musikschule, Musiktheorie- und Kompositionsunterricht bei Prof. Dr. Günther Eisenhardt und in der Komponistenklasse Halle-Dresden. Dort auch Arbeit mit Ensembles wie ‚Malle Symen Quartet’ (Amsterdam), Sinfonietta Dresden und ‚Ensemble l’art pour l’art’ sowie mit dem Schlagzeuger Matthias Kaul.
Seit Oktober 2005 Kompositionsstudium in Leipzig bei Prof. Dr. Claus-Steffen Mahnkopf, im Sommersemester 2010 stellvertretend bei Wolfram Schurig.
Stipendium der Darmstädter Ferienkurse 2008, dort unter anderem Unterricht bei Wolfgang Rihm, Isabel Mundry und Vykintas Baltakas; Arbeit mit Carin Levine an „Inquietudine“ für Altflöte. Aufführungen seiner Werke unter anderem bei den Darmstädter Ferienkursen, den Niedersächsischen Musiktagen in Hannover, den Halleschen Musiktagen und den Dresdner Tagen für zeitgenössische Musik, sowie im Anhaltischen Theater und im Bauhaus Dessau.
Er tritt auch als Dirigent eigener Werke in Erscheinung.
“2. Streichquartett” für 4 Schlagzeuger (2012)
„Interieur“ für Orchester (2009 – 2012) 25′
„solar flare“ Kammeroper für Altus, Elektronik und Ensemble (2008/2012) 20′
„danse macabre“ für Ensemble (2009/2011, revidiert Januar 2012) 14′
„notturno fluido“ für Posaune solo (2010) 5′
„real city life“ für Kammerorchester (2007/2008) 17′
„vers la flamme op. 72″ von A. Scriabin, Bearbeitung für großes Ensemble (2008) 8′
„Impakte“ für Tam-tam solo (2007) 6′
„Drei Stücke für Streichquartett“ (2007) 5′
„Inquietudine“ für Altflöte solo (2006) 5′
„Nanophonie I“ für Violine und Viola (2005) 6′
rainer.schoebe[at]forma-leipzig.de
(Profil aktualisiert am 18. Januar 2012)
