
Claudia Tomasi, geboren 1981 in Bozen (Italien), studierte unabhängig Tanz und Choreographie bevor sie die 2-jährigen Ausbildung PEPCC (Choreographic Creation Dance Research and Training Programme) in Lissabon besuchte (2007-2009). Seit 2004 lernt sie die Axis Syllabus Methode von Frey Faust. Seit September 2010 lebt sie in Berlin und ist Studentin im BA Tanz, Kontext, Choreographie an dem Hochschulübergreifenden Zentrum für Tanz. Im Jahr 2007 entwickelte sie ihr erstes Solo „Ohne Gebet“ in Zusammenarbeit mit der Tanzwissenschaftlerin und Kuratorin Elisa Ricci, das sie bei dem Festival Alpsmove (Bozen, Italien) präsentierten. Dies war Ausgangspunkt für weitere prozessorientierte ortsspezifischer Kurz-Soli die sich mit den Zwischenräumen, den Grenzen und der (Nicht)Identität beschäftigt haben.
Innerhalb des Studiums in Lissabon entstand in Zusammenarbeit mit Cinira Macedo das Duett „She is red inside(with those black things)“, eine „recreation“ inspiriert von dem Stück „A vida enorme“ von Emmanuelle Huyhn. Im Moment liegt ihre Aufmerksamkeit u.a. in den Bergen. Die Berge als Plattform und Inspirationsquelle für die choreographisch künstlerische (er)Forschung des Urspungs von Leben und Gesellschaft, dem DAzwischen Natur und Tekhne. Zwischen Berg und Asphalt…der konstanten Suche nach den Zwischenräumen, dem undefinierbaren, formlosen und unsichtbaren Aspekten des Lebens.
tomasicla[at]gmail.com
Profil aktualisiert am 16.03.2011.
