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11. Februar 2012

Musik des Dazwischen – Der Komponist Steven Kazuo Takasugi

Wir freuen uns, Ihnen am heutigen Tage unser erstes Projekt des Jahres 2012 präsentieren zu können.

Am 5. Mai 2012 wird forma Leipzig, in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, dem Werk des amerikanisch-japanischen Komponisten Steven Kazuo Takasugi eine, das Gesamtwerk seit den 1990ern umfassende Schau, in Form eines Konzert- und Diskussionstages, widmen.
Neben Steven K. Takasugi, der eigens aus den Vereinigten Staaten anreisen wird, konnten wir für das Symposium eine Reihe hochkarätiger Expertinnen und Experten verpflichten.
Genannt seien die Komponisten Niklas Seidel und Hannes G. Seidel (welcher jüngst für Deutschlandradio Kultur eine Takasugi-Porträtsendung produzierte und moderierte), Prof. Dr. Claus-Steffen Mahnkopf und die Philosophin Prof. Dr. Andrea Kern.
Die Gesamtleitung obliegt Kai Johannes Polzhofer.

Sämtliche Programmpunkte der Veranstaltung finden in der ‘Black Box’ der Hochschule für Musik und Theater, im Gebäude Dittrichring 21 (04109 Leipzig) statt.

Zur Person Steven Kazuo Takasugi:
Der 1960 in Los Angeles geborene Steven Kazuo Takasugi, der als Professor in Harvard lehrt, seit seiner Jugend deutsche Literatur in der Originalsprache liest und – als japanischstämmiger Amerikaner der dritten Generation – die japanische Kultur von innen wie gleichermaßen von außen reflektiert, gilt als Erfinder einer bisher vollständig neuartigen Kopfhörermusik.
Ausgehend von einer Kritik an der normalen Konzertsituation, die die traditionell fixierte Position des Hörers – jener unumstößlich archimedische Punkt jeder bisherigen Musik – selbst in Frage stellt, entwickelte Takasugi in den letzten Jahren eine der innovativsten und radikalsten Musiken der Gegenwart.

Hierzulande ist das einzelgängerische, tiefgängige und unkonventionelle Werk Takasugis noch wenig bekannt. Dies ist uns Anlass genug, sein Hauptwerk zu präsentieren, umrahmt von Diskussionen und Vorträgen.

Die Veranstaltung:
Zwei Konzerte, gespielt vom Ensemble forma Leipzig sowie mit elektronischer Klangrealisation, stehen den Gesprächs- und Vortragsteilen gegenüber.
Neben einer Sektion, in der Komponisten und Musikwissenschaftler sich einführend mit bestimmten Werken Takasugis auseinandersetzen, wird in einer Podiumsdiskussion Takasugis eminent dekonstruktivistische Ästhetik zum Ausgangspunkt gemeinsamer Denkbemühung. Unter der Moderation Kai Johannes Polzhofers werden Dr. Steven Takasugi, Prof. Dr. Claus-Steffen Mahnkopf (Professur für Komposition, HMT Leipzig) und Prof. Dr. Andrea Kern (Lehrstuhl für Geschichte der Philosophie, Universität Leipzig) über Potential und Aufgaben der Ästhetik der Dekonstruktion nachdenken.

Neben Publikumsgesprächen wird ein Vortrag Steven Kazuo Takasugis die Möglichkeit zur Nachfrage und zum Dialog bieten.
In den ausgedehnten Pausen bietet sich zudem die Möglichkeit, in kleineren, ganz persönlichen Gesprächen mit allen Beteiligten in Kontakt zu treten.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Den Tagesplan finden Sie demnächst auf unseren Seiten.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: kaijohannes.polzhofer@t-online.de

(Am 11. Februar 2012. Musik des Dazwischen – Der Komponist Steven Kazuo Takasugi)
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